CI-Selbsthilfegruppe in Solingen

Schön, wieder zu hören!

Wir sind eine Selbsthilfegruppe in Solingen für Menschen mit Hörschädigung, Hörgerät oder Cochlea-Implantat. Ein Cochlea-Implantat, kurz CI, hilft beim Hören, wenn Hörgeräte nicht mehr ausreichen.

Der erste Kontakt fällt oft leichter mit einer kurzen Nachricht.
Schreiben Sie uns gerne eine WhatsApp an 0157 38211078.

Hallo, ich bin Dezibello, das Maskottchen der Gruppe.

Vier Mitglieder der CI-Selbsthilfegruppe Ohrenschmaus stehen mit einem Plakat vor dem Rollup der Gruppe
Porträt von Cornelia Vollmer

Ihre Ansprechpartnerin

„Schreiben Sie mir einfach!“

Cornelia Vollmer

Dank der Förderung von

Aus Ihrem Höralltag

Manche dieser Momente kennen Sie vielleicht nur zu gut:

In größeren Runden nicken und lächeln Sie mit, obwohl Sie kaum noch etwas verstehen?
Nach einem langen Gespräch sind Sie oft einfach nur erschöpft?
Sie meiden das Telefon, Restaurants oder große Feiern, weil Zuhören dort so anstrengend ist?
Manchmal haben Sie das Gefühl, andere nehmen Ihre Höreinschränkung nicht ernst?
Sie stehen vor der Entscheidung für ein Cochlea-Implantat oder lernen gerade, damit zu hören?
Oder Sie begleiten einen Menschen mit Höreinschränkung und möchten wissen, wie Sie ihn unterstützen können?

Dann sind Sie bei uns richtig. Denn Sie sind mit all dem
nicht allein
!

Wer wir sind

Wir hören anders. Bei uns müssen Sie das niemandem erklären.

Zwei Audioprozessoren mit Sendespulen bilden ein Herz, einer blau und einer gold

Hören ist Herzenssache.

Wer wir sind

Wir sind Menschen aus Solingen und Umgebung, die mit Hörgerät oder Cochlea-Implantat leben. Keine Fachleute, aber wir kennen den Alltag.

Worüber wir sprechen

Bei uns reden Sie offen. Über Technik, Hörtraining, Ämter und all die kleinen Hürden im Alltag. Und über das, wofür Sie sich sonst ständig erklären müssen.

Was Ihnen das bringt

Oft reicht schon ein Abend bei uns. Man geht mit einem guten Tipp nach Hause oder mit dem Gefühl, verstanden zu werden. Ganz ohne Verpflichtung.

Vom Geräusch zum Hören

Wie kommt der Klang zurück ins Ohr?

Scrollen Sie mit und folgen Sie dem Weg des Schalls, vom ersten Geräusch bis ins Gehirn.

  1. 01 Das Geräusch Etwas macht ein Geräusch. Eine Stimme, Musik oder Ihr Name.
  2. 02 Mikrofon und Prozessor Der kleine Prozessor hinter dem Ohr fängt es auf und wandelt es in digitale Signale um.
  3. 03 Sendespule Eine runde Spule am Kopf schickt die Signale durch die Haut. Ganz ohne Kabel, per Magnet.
  4. 04 Implantat Unter der Haut empfängt das Implantat die Signale und macht daraus feine elektrische Impulse.
  5. 05 In der Hörschnecke Ein hauchdünner Träger reicht bis in die Hörschnecke und reizt dort den Hörnerv direkt.
  6. 06 Hörnerv und Gehirn Der Hörnerv leitet die Impulse ans Gehirn weiter. Und das Gehirn macht daraus Hören.
Medizinische Illustration: Audioprozessor hinter dem Ohr, Sendespule, Implantat unter der Haut und Elektrodenträger, der in die Hörschnecke führt
Bildrechte mit freundlicher Genehmigung von Cochlear® Deutschland

Viel Technik. Ein einfaches Ziel: Sie hören wieder.

Jetzt zum Treffen anmelden
Audioprozessor in Blau-Metallic mit weißer Sendespule
Audioprozessor in Türkis-Metallic mit weißer Sendespule
Cochlea-Implantat HiRes Ultra 3D

Leise Eleganz

Zeigen, ganz in Ruhe.

Ein tiefes, ruhiges Blau, das sich nicht aufdrängt. Es fällt kaum auf und muss sich trotzdem nicht verstecken. Genau so darf Hörtechnik heute aussehen, als selbstverständlicher Teil von Ihnen.

Wir zeigen das nicht, um etwas zu verkaufen. Sondern weil sich etwas ändert, sobald man sein Ohr nicht mehr verstecken möchte.

Zeigen statt verstecken

Mutig Farbe bekennen.

Ein kräftiges Grün, das man von Weitem sieht. Wer mag, macht aus seiner Hörtechnik ein echtes Statement und trägt sie mit Stolz. Verstecken war gestern, heute darf man auffallen.

Wir zeigen das nicht, um etwas zu verkaufen. Sondern weil sich etwas ändert, sobald man sein Ohr nicht mehr verstecken möchte.

Zeigen statt verstecken

Das Wunder sitzt innen.

Unter der Haut arbeitet ein Implantat, so fein gebaut wie ein Uhrwerk. Man sieht es nicht und ahnt es kaum. Und doch ist es der eigentliche Grund, dass Sie wieder hören.

Wir zeigen das nicht, um etwas zu verkaufen. Sondern weil sich etwas ändert, sobald man sein Ohr nicht mehr verstecken möchte.

Beispielhafte Geräte, keine Produktempfehlung.

Ihr erster Abend

So läuft ein Treffen ab.

Kein Programm, das Sie durchhalten müssen. Nur ein ruhiger Abend mit uns. Wir hören selbst schlecht und kennen den Alltag damit. So wissen Sie schon jetzt, wie ein Abend abläuft.

Dampfende gelbe Kaffeetasse auf blauer Untertasse

Ankommen

Sie kommen in Ruhe an. Niemand muss hier sofort etwas sagen.

Zwei Sprechblasen in Gelb und Blau

Kurze Vorstellungsrunde

Ganz freiwillig. Sie erzählen nur so viel, wie Sie mögen. Dabei sein reicht völlig.

Glühbirne mit Sprechblase

Erfahrungsaustausch

Wir teilen, was der Alltag mitbringt. Oft ist auch ein Fachgast dabei.

Karte mit Q und A und gelber Sprechblase mit Ausrufezeichen

Offener Teil

Ihre Fragen kommen dran, von Technik über Hörtraining bis zu Behörden.

Zwei lächelnde gelbe Gesichter mit Musiknoten

Ausklang

Zum Schluss bleibt Zeit für Gespräche, in lockerer Runde und ohne Druck.

Rund 2 Stunden

Kostenfrei

Anmeldung per WhatsApp

Gemeinsam geht
es leichter.

Bei uns treffen Sie Menschen, die genau wissen, wie sich das anfühlt. Kommen Sie zum nächsten Treffen oder schreiben Sie uns kurz.

Gut zu verstehen

So verstehen Sie bei uns jedes Wort.

Illustration: Sprecher mit Mikrofon, Gesprochenes wird parallel zum Mitlesen auf eine Leinwand übertragen

Alles Gesprochene erscheint live auf der Leinwand. So lesen Sie einfach mit und verpassen kein Wort.

Illustration: Zwei Menschen sprechen ruhig miteinander, mit Sprechblasen

Wir reden deutlich und immer nacheinander. So verliert niemand den Faden.

Illustration: Person zeigt auf ein beleuchtetes Auge unter einer Lampe

Wir achten auf Blickkontakt und gutes Licht fürs Ablesen vom Mund.

Illustration: Fünf Menschen sitzen in einer ruhigen Gesprächsrunde im Kreis

Wir treffen uns in überschaubarer Runde, ganz ohne lautes Stimmengewirr.

Illustration: Person hält ein Ansteckmikrofon, daneben eine gelbe Tasche mit Zubehör

Ihr eigenes Zusatzmikrofon oder anderes Hilfsmittel bringen Sie gern mit.

Meine Geschichte

Wie es bei mir angefangen hat.

Porträt von Cornelia Vollmer

Cornelia Vollmer

Gründerin der Gruppe

Logo Solinger Tageblatt

Veröffentlicht am 8. Januar 2025

Fünf Kinder habe ich großgezogen. Mit Mitte vierzig habe ich noch einmal studiert. Im Hörsaal saß ich immer auf demselben Platz, weil dort die Akustik stimmte und ich dem Dozenten ins Gesicht sehen konnte. Ich hielt das damals für eine Marotte.

Dass ich schlechter höre, hatte ich nach der Geburt meiner Kinder schon einmal abklären lassen. Für Hörgeräte war es damals noch zu früh. Nach dem Studium habe ich in der Flüchtlingshilfe gearbeitet. Dort ging es dann nicht mehr. Telefonate wurden zur Anstrengung. Ständig hatte ich Sorge, das Klopfen an meiner Bürotür zu überhören. Abends war ich einfach nur noch müde. Nicht von der Arbeit, sondern vom Zuhören.

Die Hörgeräte halfen eine Weile. Dann kippte es ins Gegenteil und der Alltag wurde zu laut. Bis ich trotz allem eines Tages ein Auto beinahe überhört habe, das mich erfasst hätte. Danach war klar, dass sich etwas ändern muss.

Im Frühjahr 2020 habe ich mein erstes Cochlea-Implantat bekommen, auf dem rechten Ohr. Was viele unterschätzen, ist die Zeit danach. Die Operation ist ein Tag, das Hören lernen dauert Monate. Von März bis Dezember hat es gebraucht, bis ich wieder entspannt in einer größeren Runde mitreden konnte. Mit Rückschlägen dazwischen.

Klingen tut es bis heute anders. Ich vergleiche es gern mit der Stimme eines Navigationsgeräts. Trotzdem würde ich mich jederzeit wieder dafür entscheiden. Inzwischen trage ich auch links ein Implantat. Mit beiden Ohren zu hören ist noch einmal etwas anderes, gerade wenn mehrere Menschen im Raum sind.

Auf meiner Hörreise haben mir andere Betroffene sehr geholfen. Sie haben meinen Blick weg von dem gelenkt, was nicht klappt, hin zu dem, was schon gut funktioniert.

„Im Austausch merkt man, wie viel eigentlich
schon klappt.“

Genau dafür gibt es Ohrenschmaus. Damit niemand das allein durchmachen muss.

Termine und Ort

Kommen Sie einfach vorbei.
Na gut, mit kurzer Anmeldung.

Viel brauchen Sie nicht. Sagen Sie uns vorher kurz Bescheid, dann halten wir einen Platz für Sie frei.

Turnus

Jeden 4. Mittwoch im Monat

Ein fester Termin zum Vormerken.

Uhrzeit

18:00 Uhr

Am frühen Abend,
ganz in Ruhe.

Treffpunkt

Steuerbüro B. Clauberg & U. Vollmer

Hossenhauser Str. 13, 42655 Solingen

Kosten

Immer kostenfrei

Wir arbeiten alle ehrenamtlich.

„Sei kein Frosch beim Hören."

Auch wir haben beim ersten Mal gezögert. Heute sind wir froh, dass wir gekommen sind. Trauen Sie sich, wir freuen uns auf Sie.

Dezibello freut sich schon auf Sie

Was gerade ansteht

Bevor Sie losfahren, schauen Sie kurz hier.

Wenn Sie ganz sichergehen möchten, fragen Sie kurz per WhatsApp nach.

Nächstes Treffen

in 24 Tagen

18:00 Uhr · Steuerbüro Clauberg & Vollmer

Diesen Termin per WhatsApp sichern
Vier Mitglieder der Selbsthilfegruppe stehen nebeneinander und halten ein gemaltes Plakat mit einem Ohr

Jetzt anmelden

Bei uns finden Sie immer ein offenes Ohr.

  1. 1 Anliegen
  2. 2 Kontakt
  3. 3 Prüfen
Worum geht es?

Damit wir wissen, was Sie zu uns führt.

Wie erreichen wir Sie?

Eine E-Mail genügt. Ihre Telefonnummer nur, wenn Sie mögen.

Passt alles?

Prüfen Sie kurz Ihre Angaben. Dann schicken Sie die Anfrage ab.

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E-Mail
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Telefon
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Nachricht
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Porträt von Cornelia Vollmer

Ihre Ansprechpartnerin

Cornelia Vollmer

Bei uns landet Ihre Anfrage nicht in einem Postfach, sondern bei einem Menschen.

So einfach ist es.

1

Sie schreiben uns kurz, per WhatsApp oder über das Formular.

2

Cornelia Vollmer meldet sich bei Ihnen zurück.

3

Sie kommen zum nächsten Treffen.

Jetzt anmelden

Ihr Weg zu unserem Treffen.

Mit dem Auto

Parkplätze finden Sie direkt hinter dem Haus, fahren Sie einfach hinten durch. Ins Navi geben Sie Hossenhauser Str. 13 ein.

Mit Bus und Bahn

Mit dem Bus 696 bis zur Haltestelle Gläßnerstraße, von dort aus überqueren Sie nur noch die Straße.

Unsicher bei der Verbindung?

Schreiben Sie uns kurz, wir helfen Ihnen gern bei der Planung.

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Mehr Informationen

Häufige Fragen

Klare Fragen,
klare Antworten.

Was kostet die Teilnahme?

Nichts. Unsere Gruppe ist ehrenamtlich und das Angebot komplett kostenfrei. Gefördert wird sie unter anderem durch die GKV NRW Selbsthilfe

Brauche ich ein Cochlea-Implantat, um zu kommen?

Nein. Willkommen sind alle mit Höreinschränkung, ob mit Hörgerät, mit Cochlea-Implantat oder noch ohne. Ebenso Angehörige und Interessierte.

Wie melde ich mich an?

Am einfachsten per WhatsApp an 0157 38211078 oder über das Formular hier auf der Seite. Eine kurze Nachricht genügt, wir bestätigen Ihnen den Termin.

Ich höre sehr schlecht. Kann ich trotzdem kommen?

Unbedingt. Auch stark Betroffene sind ausdrücklich willkommen. Wir sprechen deutlich und nacheinander und zeigen alles Gesprochene zusätzlich auf einer Leinwand zum Mitlesen.

Kann ich jemanden mitbringen?

Ja, sehr gern. Partner, Familie oder Freunde sind genauso willkommen. Oft hilft es, das Gehörte gemeinsam einzuordnen.

Muss ich regelmäßig kommen?

Nein. Kommen Sie, wann es für Sie passt, einmal zum Reinschnuppern oder jeden Monat. Es gibt keine Verpflichtung.

Gibt es eine Cochlea-Implantat-Selbsthilfegruppe in Solingen?

Ja. Ohrenschmaus ist die CI-Selbsthilfegruppe in Solingen. Wir treffen uns jeden 4. Mittwoch im Monat und freuen uns über Menschen aus Solingen und dem Umkreis.

Was ist ein Cochlea-Implantat?

Ein Cochlea-Implantat ist eine Hörprothese für Menschen, denen Hörgeräte nicht mehr genug helfen. Es umgeht das geschädigte Innenohr und reizt den Hörnerv direkt mit feinen elektrischen Signalen.

Was ist der Unterschied zwischen Hörgerät und Cochlea-Implantat?

Ein Hörgerät verstärkt den Schall für ein Ohr, das noch selbst hören kann. Ein Cochlea-Implantat übernimmt die Aufgabe des Innenohrs und reizt den Hörnerv direkt. Es kommt infrage, wenn Hörgeräte nicht mehr ausreichen.

Für wen kommt ein Cochlea-Implantat infrage?

Ein Cochlea-Implantat kann helfen, wenn eine hochgradige Schwerhörigkeit oder Taubheit vorliegt und Hörgeräte nicht mehr genug bringen. Ob es für Sie passt, entscheidet eine Klinik. Bei uns hören Sie dazu Erfahrungen aus erster Hand.

Zahlt die Krankenkasse ein Cochlea-Implantat?

Ja. Bei entsprechender medizinischer Indikation übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen Operation, Implantat und Nachsorge. Zu Anträgen und Erfahrungen tauschen wir uns in der Gruppe aus.

Wie klingt Hören mit einem Cochlea-Implantat?

Am Anfang klingt es ungewohnt und technisch. Das Gehirn lernt den neuen Klang aber Schritt für Schritt zu verstehen. Mit Hörtraining und Geduld wird das Verstehen mit der Zeit deutlich besser.

An unserer Seite

Gemeinsam für
gutes Hören.

An unserer Seite stehen Hersteller, Hörzentren und Verbände, die unsere ehrenamtliche Arbeit fachlich und praktisch unterstützen.

Logo Cochlea Implantat Verband Nordrhein-Westfalen

Als Mitglied im Cochlea Implantat Verband NRW sind wir Teil eines starken Netzwerks.